Nahrungsketten

Tiere fressen und werden gefressen. Das sieht manchmal brutal aus, aber so funktioniert die Natur. Der Mensch tötet die Tiere, die er isst, meist nicht mehr selbst. Das geschieht im Schlachthaus, also im Verborgenen. Wir sehen nur noch abstraktes Fleisch im Supermarkt oder in der Metzgerei und nehmen nicht mehr wahr, dass das einmal zu einem lebenden Tier gehört hat.

Krebse sind vielleicht nicht die Standardnahrung für Blässhühner, aber offensichtlich eine Delikatesse, die den Einsatz lohnt. Aber auch der Krebs hat seine Waffen. (Paludde Brabbia, Varese)

Kiebitze sind Wiesenbrüter und deshalb besonders anfällig auf Räuber wie z.B. Möwen, die  es auf die Eier abgesehen haben. Aber die Kiebitze sind nicht ängstlich und verteidigen ihre Brut mit allen Mitteln gegen die Eindringlinge. (Auried, FR)

Frösche hingegen gehören zur täglichen Nahrung der Graureiher und Kormorane. Spektakulär ist dabei die unglaubliche Kieferöffnung, die es gestattet, auch grosse Beute an einem Stück zu verschlingen. (La Sauge, VD)

Blässhuhn, Kiebitz, Mittelmeermöwe, Graureiher, Kormoran.
Foulque macroule, Vanneau huppé, Héron cendré, Cormoran.

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